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Autologin ohne Displaymanager |
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Wer seinen Linux PC als Einzell Platz Rechner benutzt, der hat oft keine Lust sich jedes mal an einem Login Screen zu identifizieren, deshalb kann ein automatischer login das Leben um einiges angenehmer machen.
Ansich gibt es durch aus schon Lösungen für dieses Vorhaben. Sowohl der GDM als auch der KDM können das. Wer den KDE oder Gnome nutzt ist mit diesen auch sicherlich gut beraten und vermutlich auch sogar schon mit dieser Funktion vertraut.
Allerdings, gibt es auch genügent Leute die andere Window Manager wie Fluxbox, ICEWM oder Enlightenment bevorzugen. Wer einen reinen WM betreibt und kein ganzes Desktop Environment haben möchte, der wird, wenn er denn auch einen automatischen login haben möchte, schon fast zu einem der Beiden gezwungen. Denn sowohl GDM als auch KDM verlangen ein Gnome bzw. KDE Grundsystem auf dem Rechner.
Zumindest die libs. müssen installiert sein, was einerseits natürlich quatsch ist, wenn man diese ansonsten gar nicht braucht und ausserdem ist es natürlich auch Platzverschwendung. 100MB + für einen automatischen login? Muss nicht sein.
Also gut, so geht es:
Als erstes sollte man das Paket rungetty installieren.
(Rungetty befindet sich im ecarux Ports Repository.)
# prt-get install rungetty
Bei anderen Distributionen wie Debian oder Ubuntu sollte rungetty auch dabei sein,
ansonsten muss man sich rungetty selber compilieren.
Dann öffnet man mit dem Editor seiner wahl (zB. pico) die /etc/inittab.
# pico /etc/inittab
und ersetzt dort den Eintrag c1:2:respawn:/sbin/agetty 38400 tty1 linux
durch c1:2:respawn:/sbin/rungetty tty1 -u root -- login -f "benutzername"
!ACHTUNG: Bei Distributionen bei denen der login auf einem anderen Runlevel erfolgt, wird anstelle von c1:2 eventuell sowas wie 1:23 stehen.
Das sollte man dann auch so übernehmen.
Das "benutzername" muss natürlich durch den wirklichen Benutzernamen ersetzt werden. Aber ohne die Anführungszeichen.
Die Option -f bei login, unterdrückt die Passwort abfrage. Der Benutzer wäre jetzt also schon mal automatisch eingelogt. Damit jetzt auch noch der X Server automatisch gestartet wird, sollte man folgenden Eintrag in die <$HOME/.bash_profile anhänegn.
if [ -z "$DISPLAY" ] && [ $(tty) == /dev/tty1 ]; then
startx
fi
Ein einfaches startx würde zwar auch schon den X Server starten, allerdings wird man dann das problem bekommen, das beim öffnen eines neuen virtuellen Terminal, wieder der startx Eintrag mit gelesen wird. Das würde zu einem ziemlich Chaos führen, da der X Server ja bereits schon läuft. Am Ende würde man im Terminal Fenster nur eine Fehlermeldung bekommen, aber keinen Prompt mehr. Die Zeile oben verhindert, das versucht wird erneut den X Server zu starten, wenn dieser bereits läuft.
So, das war es dann auch schon.
Mit einem relativ kleinen Aufwand bekommt man auch so einen autologin ohne den großen KDM oder GDM.
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